„Mei Facebook is net deppert“: Warum Facebook aber doch unser aller Bier ist? Antworten darauf bekommen die Teilnehmer des Karriereforums Linz von Robert Seeger. Der Social-Media-Experte referiert dabei über Potenziale und dem Aufschieben von Social Media in Unternehmen. Social Media ist längst fixer Bestandteil unseres Lebens geworden und bald werden Facebook & Co. im Job so selbstverständlich wie das Telefon sein. Der Vortrag ist insbesondere auch für alle Aussteller gedacht, die sich rund ums Karriereforum präsentieren.
Thematische VielfaltThemenschwerpunkt sind die Todsünden der Social-Media-Nutzung sowie die „heilige Dreifaltigkeit“: Content, Community & Conversion. Zusätzlich gibt es Tipps und Tricks, wie künftige Führungskräfte digitale Reputation aufbauen und pflegen sowie den unverzichtbaren Klout Score erhöhen können – vollgepackt mit wilden Thesen, Provokationen, konkreten Ideen und jeder Menge wildem Spaß.
Zunehmende BedeutungStudien zufolge verkürzt sich die Lebensdauer von großen Unternehmen. US-Wirtschaftsexperte Richard N. Foster hat dazu ein Beispiel: Unternehmen, die 1958 in den S&P 500 (Index der 500 größten börsenotierten Unternehmen der USA) aufgenommen wurden, blieben 61 Jahre im Index. 2013 waren es nur mehr 18 Jahre (Quelle: Gulli.com). Foster begründet das damit, dass alteingesessene Unternehmen im Technologie-Wettstreit immer häufiger von aufstrebenden überholt werden. „Alte Hasen“ würden es nicht schaffen, neue Kommunikations-Kanäle zu erschließen und sich anzupassen.
Laut aktuellen Studien in Deutschland verzichten hochtalentierte Uni-Absolventen eher auf Gehalt als auf Social-Media- Nutzung. Trotzdem gibt es noch Unternehmen, die Social Media für Mitarbeiter sperren.
Im Netz Eindruck hinterlassen Die Spuren, die man im Internet hinterlässt , werden immer wichtiger. Seeger erklärt: „Wenn ich heute eine Versicherung abschließen will, google ich zuerst einmal den Berater. Und wenn ich von dem nichts finde, finde ich das schon ziemlich komisch.“
Es gehe aber nicht nur darum, gefunden zu werden, sondern auch mit welchen Inhalten. In Zeiten der „unzähligen Dummschwätzer, die ihre Meinung kundtun“, könne man sich positiv hervorheben, „wenn man das sagt, was die Zielgruppe interessiert, und nicht das, was man selbst sagen will“. Die eigene Online-Reputation lässt sich mit Tools wie dem Klout Score einfach messen.
In einer Welt, in der fast jeder ein Experte für fast alles ist und sehr viele Bewertungen zum Beispiel gekauft sind, werden echte Experten und Autoritäten zunehmend wichtiger. Gerade Unternehmen und Marken müssen höllisch aufpassen, nicht zugunsten einer täglichen Geschwätzigkeit die Autorität aufzugeben. Erfolgreiche Marken und Personen sind Leuchttürme im Meer der Belanglosigkeiten.
Erfolgreiche Karriere als VortragenderSeeger zählt längst zu den Top-Speakern der Branche. 2013 wurde er im Rahmen der OMCap (Online Marketing Capital) – die OMCap ist Berlins größte Fachkonferenz für Online-Marketing – mit dem „Best Speaker Award“ ausgezeichnet.

Zur Person
Seit 18 Jahren berät, provoziert und missioniert Robert Seeger große und kleine Unternehmen in allen Fragen rund um modernes Marketing. Auf der Kundenliste des Grazers stehen Ministerien ebenso wie Online-Wettanbieter, Non-profit-Organisationen, E-Commerce-Betreiber und die Dose, die Flügel verleiht. Seit 2009 gibt Robert Seeger Vollgas im Bereich Freestyle Motocross und Social Media – als Kreativer, Berater etc. Ob als Vortragender oder als Umsetzer 2007 gründet Robert Seeger gemeinsam mit einem Partner FMX World. Als Start-up und ausgestattet mit einer geliehen Videokamera und viel Enthusiasmus, bauten die beiden fmxworld.com zum heute weltgrößten Social Network für Freestyle Motocross aus. Weiters ist Seeger studierter Kunsthistoriker.

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