Mittlerweile wissen Sie, welches Verhalten in unterschiedlichen Bereichen für Sie vorteilhaft ist. Sie wissen, was Sie anziehen, welche Körperhaltungen und Gestiken wirken, was Sie an Unterlagen mit sich führen und wie Sie am besten mit den Ausstellern sprechen. Dies alles gehört zu Ihrem „Impression Management“.

„Impression Management“ oder Selbstdarstellung bedeutet, dass Sie versuchen, den Eindruck, den Sie auf andere machen, bewusst zu steuern. Grob unterscheiden wir zwei Arten von Selbstdarstellungstaktiken. Sogenannte assertive Techniken helfen uns, durch positive, durchsetzungsbereite Selbstdarstellung aktiv unsere Ziele zu verfolgen, während wir uns bei defensiven Techniken vom Gegenüber bedroht fühlen und versuchen, unsere Person in Schutz zu nehmen.

Wenn Sie die Ratschläge befolgen, die Sie bis jetzt erhalten haben, werden Sie bei Ihren Gesprächen assertiv vorgehen. Diese Technik hat den Vorteil, dass Sie dadurch kompetent und selbstbewusst wirken. Tatsächlich verwenden Menschen mit hohem Selbstwert eher assertive Techniken, während solche mit niedrigem Selbstwert eher defensive gebrauchen. Wenn Sie nicht selbstsicher sind, üben Sie zu Hause eine assertive Selbstdarstellung. Erkennen Sie Ihren Wert und tragen Sie ihn nach außen. Das wirkt positiv auf Ihren Gesprächspartner.

Nehmen Sie sich vor der ‚Überheblichkeitsfalle‘ in Acht! Eine selbstbewusste Darstellung ist gut, überschätzen Sie Ihre Fähigkeiten jedoch nicht. Defensive Techniken sind nicht schlechter als assertive. Sie können auf Ihren Gesprächspartner bescheiden wirken, wenn Sie eine defensive Art der Selbstdarstellung verfolgen. Hier besteht jedoch die Gefahr, dass Ihre Qualitäten übersehen werden, weil Sie Ihr Licht unter den Scheffel stellen.

Überlegen Sie zu Hause, was genau Sie bei Ihren Gesprächen mit den Ausstellern erreichen möchten, und entscheiden Sie dann, welche Art von „Impression Management“ Ihrem Ziel dienlich ist.

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