Hände helfen dabei, unsere Worte zu illustrieren. Einige Gesten haben sogar eine eigene Bedeutung. Wir drücken mit unseren Händen mehr aus, als uns bewusst ist. Wenn Sie einen guten Eindruck vermitteln möchten, ist ein bewusstes gestisches Verhalten wichtig. Was können Sie also mit Ihren Händen tun, während Sie mit einem potenziellen Arbeitgeber sprechen?

Einige Gesten haben keine festgelegte Bedeutung. Dieselbe Handbewegung kann je nach Kontext etwas anderes bedeuten, daher sollten Rahmenbedingungen bei der Interpretation miteinbezogen werden. Ein Beispiel sind verschränkte Arme. Wir verwenden diese Geste, wenn wir mit unserem Gesprächspartner nicht einer Meinung sind, aber auch beiläufig beim Zuhören oder wenn wir bei Kälte frieren. In einem wichtigen Gespräch sollten Sie Gesten, die Ihr Gegenüber negativ auffassen könnte, unbedingt vermeiden.

Es gibt auch Gesten, die innerhalb unserer Gesellschaft eine bestimmte Bedeutung haben, so zum Beispiel der Händedruck bei einer Begrüßung. Stellen Sie sicher, dass Ihre Hände trocken sind. Stecken Sie sich ein Taschentuch in die Hosentasche, damit Sie Ihre Hände kurz vor Begrüßung abwischen können. Üben Sie ruhig Druck auf die Hand Ihres Gegenübers aus, denn ein zu schwacher Händedruck ist ebenso schlimm wie ein zu fester.

Achten Sie darauf, dass Ihre Gestik nicht zu einem ‚Fuchteln‘ wird, denn das spricht für Nervosität. Bewusste, die Worte unterstreichende Bewegungen machen einen ausgeglichenen Eindruck. Ziehen Sie Gesten mit offenen Händen (Zeigen der Handflächen) Gesten mit geschlossenen Händen (Zeigen des Handrückens) vor. Offene Hände vermitteln Vertrauen, während geschlossene den Wunsch, etwas zu verbergen, ausdrücken.

Das Gestikulieren ist ein Ausdruck der Persönlichkeit und Ihres emotionalen Zustands. Es gibt bei Gesten daher kein Richtig oder Falsch. Nehmen Sie sich Zeit und spielen Sie mit einem Freund ein Gespräch durch. Wenn Sie wissen, zu welchen Gesten Sie neigen, können Sie, wenn nötig, an diesen arbeiten.

 

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