In dem ich strategisch an die „Operation Jobsuche“ herangehe und zuerst detailliert analysiere, was kann ich, was will ich und wohin ich passe! Konkret: ich analysiere meine berufliche Vergangenheit zur Gestaltung meiner beruflichen Zukunft.

Die Antworten auf diese Fragen helfen mir meinen Traumjob so konkret wie möglich zu beschreiben und zu definieren, das heißt meine ganz persönlichen Kriterien fest zu legen wie Branche, Funktion, Standort, Art (Konzern vs. KMU) , Größe, aber auch Bekanntheit und Image meiner Zielfirma.

Erst jetzt kann ich sinnvoll mit der Suche beginnen, denn nur wer relativ konkret weiß, was er sucht, wird sein Ziel finden können.

Nun sammle ich Infos über den relevanten Arbeits­markt, dabei befrage ich persönliche und digitale Kontakte, recherchiere in Zeitungen, Fachzeitschriften und Zeitungsarchiven (www.defacto.at), aber auch auf Google und Xing (hier insbesondere die ehemaligen Mitarbeiter meiner potentiellen Zielfirmen.) Sehr hilfreich sind auch Datenbanken wie KSV, Compnet, Wizur und Global One Source um Funktionsträger, Produkte aber auch Eigentümer oder Niederlassungen ausfindig zu machen. Wie einzelne Firmen von Ihren Mitarbeitern beurteilt werden, finde ich auch auf www.kununu.at

Parallel dazu suche ich in Stellenanzeigen der lokalen Zeitungen – wie z.B. OÖN und Salzburger Nachrichten  – aber auch in den nationalen Zeitungen,  sowie in den unzähligen Online – Job – Portalen, seien es jetzt regionale, branchenbezogene  oder allgemeine Jobbörsen. Nicht zu vergessen sind auch die Informationen auf den Homepages der relevanten Firmen und bei den über 200 österreichischen  Personalberatern und Personal-Leasingfirmen abzufragen.

Falls die gesuchten Stellen nicht über Anzeigen beworben werden, ist es notwendig mit Informanten und/oder Mitarbeitern aus der Zielbranche und/oder in der Zielfunktion zu sprechen. Hier gilt es mit unbewiesenen  Mythen des Kontaktens aufzuräumen, wie z.B.: „Ich habe keine Kontakte“ oder „Ich muss unbekannte Personen anrufen“.

Im sozialen Netzwerk Xing (oder für den angloamerikanischen Raum LinkedIn) geht es darum mein Profil so zu gestalten, dass mich Personalberater und Personalchefs oder Unternehmer finden. Um an vorderer Stelle gereiht zu sein ist eine hohe Relevanz – ähnlich wie bei Google – notwendig, die u.a. von der Häufigkeit der Nutzung, der Vollständigkeit des Profils und der Anzahl der Kontakte abhängt, aber auch von der richtigen Aufbereitung der Stichwörter, unter denen ich gefunden werden möchte.

Nicht jede Suchmethode ist für jeden Traumjob geeignet, meist ist es die richtige Kombination von mehreren.

Mehr zu diesem Thema: www.dbmaustria.at; www.lhh.com

Walter Reisenzein ist Managing Partner und Executive Outplacement Consultant bei Lee Hecht Harrison / DBM, wreisenzein@dbmaustria.at

 

Über Lee Hecht Harrison / DBM:

LHH / DBM,  www.lhh.com ist ein führender, weltweiter Anbieter von Human Ressource Management Beratung. Wir bieten unsere Dienstleistung vorwiegend  privaten Firmen sowie Non–Profit- und öffentlichen Organisationen an. Mit über 40 Jahren Erfahrung berät DBM weltweit jährlich mehr als 7000 Organisationen und 250.000 Personen. Die DBM Dienstleistung ist ein internationales Programm in 28 Sprachen, in 85 Ländern und über 240 Büros.

Im deutschsprachigen Raum sind wir mit 20 Büros u.a. in Wien, Linz, Graz, Vöcklabruck, München, Stuttgart, St. Gallen, Zürich, Basel und Bern vertreten. In Zentral- und Osteuropa gibt es u.a. Niederlassungen in Prag, Bratislava, Budapest, Tallin, Riga, Vilnius, Bukarest, Warschau, Lodz und Moskau.

LHH / DBM berät Organisationen und deren Mitarbeiter bei Veränderungsprozessen und Personalwechsel in Folge von Akquisitionen, Fusionen und Restrukturierungen.

LHH / DBM Österreich,  www.dbmaustria.at  ist seit 1989  erfolgreich tätig. Über 2000 Kandidaten, von mehr als 500 Firmen wurden bisher beraten und haben eine adäquate Stelle als Angestellte oder Selbständige gefunden

 

FacebookMore...