Siemens VAI sucht in Zusammenarbeit mit den „Salzburger Nachrichten“ und den „Oberösterreichischen Nachrichten“ drei Praktikanten für ihre Technologieabteilungen!

Beschreibung der Aktion „Diplom 2013“ und Auswahlverfahren:

Reiche zu einer der folgenden Herausforderungen der Technologieabteilungen der Siemens VAI einen Abstrakt deiner zu schreibenden Diplomarbeit ein. Wird dein Abstrakt von Siemens VAI ausgewählt, so erhältst du im Rahmen eines einmonatigen bezahlten Praktikums die Möglichkeit, dich mit deiner Diplomarbeit auseinander zu setzen. Die Praktika werden, je nach Fortschritt des Studiums, mit Euro 1.600,– bis Euro 1.800,– vergütet. Der Praktikumsbeginn wird nach Rücksprache und Abstimmung mit dem Diplomanden festgelegt. Nach positivem Abschluss des Praktikums stellt Siemens VAI jedem Praktikanten eine Prämie von Euro 500,– in Aussicht (Bewertung erfolgt durch Siemens VAI)!

Teilnahmeschluss:

Einreichung der max. 3 seitigen Konzepte bis 15.04.2013
Evaluierung der Konzepte bis 30.04.2013
Vergabe und Verständigung der Gewinner der Ferialpraktika nach dem 01.05.2013

Technologische Herausforderungen:

•    Wie sieht zukünftige Kommunikation im Büro aus?
Als Beispiel kann Social Media vs. Verwendung von E-Mails angeführt werden. Als Schlagwort kann auch Zero E-Mail angeführt werden. Was ist der generelle Nutzen dieser Entwicklung? Welches Potenzial besteht? Inwieweit trägt dies zur Erhöhung der Produktivität bei? Wie kann Informationssicherheit und Datenschutz gewährleistet werden?
Praktikum im Bereich: „I MT IT ST – Information Technology“

•    Neue Technologien für Inline Qualitäts Monitoring in der Stahlherstellung
In vielen produzierenden Betrieben verschiedenster Branchen kommen Mess- und Kontrollsysteme zum Einsatz die permanent – inline – die Qualität der Produkte in den jeweiligen Fertigungsschritten überwachen.
Durch sofortiges Erkennen von Qualitätseinbrüchen können Fehlerkosten minimiert werden.
Dabei kommen unterschiedliche physikalische Messmethoden zum Einsatz, wie z. B. Laserdistanzmessung, Ultraschall, optischer Sensoren, Kamerasysteme, Spektrometer, elektromagnetische Sensoren, Radar usw.
In der Stahlindustrie werden z. B. Temperaturen, chemische Zusammensetzung, Oberflächeneigenschaften, mechanische Eigenschaften, Geometrie der Produkte etc. überwacht.
Dies bei zum Teil sehr rauen Umgebungsbedingungen (z. B. hohe Temperaturen, Staub, Dampf).
Welche neuen Technologien könnten interessant sein um sie in online Mess- und Kontrollsystemen in der Stahlindustrie zum Einsatz zu bringen?

Praktikum im Bereich: I MT ME ist das Mechatronik-Kompetenzzentrum der Siemens VAI. Dort werden mechatronische Produkte für die Stahlindustrie entwickelt und verkauft. Diese mechatronischen Produkte helfen den Kunden Qualität, Effizienz und Prozess-Sicherheit zu erhöhen. Ein Teilbereich dieser mechatronischen Produkte stellen Mess- und Kontrollsysteme dar.

•    Emissionsloses Stahlwerk
Die Stahlindustrie zählt zur Schwerindustrie und zu den Top-Energieverbrauchern. Trotz beeindruckender umwelttechnischer Verbesserungen seit der Erfindung des LD Verfahrens in Linz, lassen sich Emissionen nicht verhindern.
Kohle/Koks ist nach wie vor der Energieträger Nummer 1. Die Sinteranlage verwendet Kohlenstoff basierende Energieträger zum Agglomerieren (Sintern) des Erzes. Genauso der Hochofenprozess – hier wird Koks eingesetzt um die Erzagglomerate zu schmelzen und zu reduzieren.
Im nachfolgenden LD-Konverterprozess wird die im Roheisen gelöste Kohle herausgefrischt. Bei allen 3 Prozessschritten entstehen große Mengen an heißem Abgas, welches erhebliche Mengen an CO/CO2 enthält. So werden etwa 1,7 t CO2 pro Tonne erzeugtem Stahl emittiert. Das Abgas beinhaltet aber auch mitgerissene Partikel, sowie schädliche Komponenten, wie Schwefeldioxid (aus der Kohle), NOx, Schwermetalle und organische Bestandteile.
Das Abgas wird gekühlt und gereinigt, oft noch in „nassen“ Prozessen. Dabei werden große Mengen an Wasser benötigt, welches zum Teil verdampft (Kühlung) und verunreinigt wird. Rückkühlanlagen und Abwasserreinigungen werden installiert. Was zurückbleibt sind Stäube, Schlämme und Schlacken. Eine unglaubliche Menge an Abwärme werden nicht genutzt.
Aus all diesen Gründen hat sich das Bild der Stahlproduktion verändert. Heute werden etwa 50% des Stahls in China und fast 65% in Asien produziert.
Ist das die Lösung des Problems? Nein – ein emissionsloses Stahlwerk, wirtschaftlich und mit global einheitlichen Umweltstandards wäre das Ziel: Die Minimierung des Wasserbedarfs, des Abwasseranfalls, des Abgasvolumenstroms, der gasförmigen Emissionen, des Kohlebedarfs, des spezifischen Energieeinsatzes und der Reststoffe.
Nur wie, das ist hier die Frage.

Praktikum im Bereich: Siemens VAI Metals Technologies GmbH; Steelplants, Mini Mills and Environmental Technology, I MT SM TY

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